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Weltbestes „Helles“ kommt aus Passau

Datum: 29.05.2012

Löwenbrauerei holt Gold beim World Beer Cup für Stammsorte „Urtyp Hell“

Passau. Die Passauer Löwenbrauerei braut Weltmeisterbier: Für ihre Stammsorte „Urtyp Hell“ hat die Traditionsbrauerei aus der Dreiflüssestadt in der Kategorie „Münchner-Style Helles“ jetzt die Goldmedaille beim World Beer Cup gewonnen. Der Bier-Wettbewerb ist einer der größten seiner Art weltweit und wird alle zwei Jahre von der Association of Brewers, dem Zusammenschluss kleiner und mittlerer Brauereien, in den Vereinigten Staaten ausgerichtet.
„Wir sind sprachlos und überwältigt.“ Dr. Helmut Ring, Vorstand der Löwenbrauerei Passau AG, steht die Freude über die positive Nachricht aus Übersee ins Gesicht geschrieben. Denn dem Erfolgskurs des hellen Gerstensafts aus seinem Haus, der sowohl 2009 als auch 2010 als Sieger des European Beer Star Awards hervorging, setzt die Goldmedaille beim World Beer Cup nun die Krone auf. 
799 Brauereien aus 54 Staaten nahmen heuer an dem Bier-Entscheid im kalifornischen San Diego teil. Eine Jury aus 211 professionellen Brauern und Brauindustrie-Experten testete insgesamt 3921 Biere aus 95 Kategorien in einer Blindverkostung. Das „Urtyp Hell“ der Löwenbrauerei setzte sich in der Kategorie „Münchner-Style Helles“ unter 68 Konkurrenten durch. Platz zwei ging an Löwenbräu München, Bronze an die Kitzmann Brauerei aus Erlangen.
Worauf Direktor Helmut Ring und sein junger Braumeister Markus Schröder ganz besonders stolz sind: Beim World Beer Cup – und genauso beim European Beer Star Award – wird in jeder Kategorie nur ein Sieger ermittelt. „Bei anderen Wettbewerben indes gibt’s oft mehrere Gewinner.“
Der Siegeszug des „Urtyp Hell“ bestätigt das strategische Konzept und die Ausrichtung der Löwenbrauerei. „Wir wahren die 140-jährige Tradition unseres Unternehmens und bereiten dieses Erbe zugleich auf die Zukunft vor, indem wir uns beständig weiterentwickeln und für Innovationen offen sind.“ Freilich: Das Geheimrezept für das Weltmeisterbier wollen weder Dr. Ring noch Markus Schröder verraten. Schmunzelnd geben die beiden nur so viel preis: „Da kommen beste bayerische Zutaten rein.“ Das Helle der Löwenbrauerei werde natürlich gebraut, lediglich filtriert und ohne weitere Behandlung in Fass und Flasche abgefüllt.
Dass der Trend wieder hin zum Hellen tendiere, hat Helmut Ring in den vergangenen Jahren gerade bei jungen Erwachsenen beobachtet. Eine Entwicklung, der der Brauereichef mit seinem preisgekrönten Bier weiter auf die Sprünge helfen will. Ferner möchte er das Absatzgebiet der Löwenbrauerei beträchtlich erweitern, denn: „Alle Bayern sollen die Möglichkeit haben, unser Weltmeisterbier zu probieren.“

Fotos: passau-live.de
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